Ich geniesse meine letzten Tage als Traveller auf Big Island, bevor ab Montag der Ernst des Studentenlebens in Honolulu beginnt. Die Vulkaninsel “Hawaii” oder eben auch Big Island genannt, ist sehr Artenreich. Hier gibt es schöne (schwarze) Sandstrände zum Sonnenbaden und im Wasser planschen, Nationalpärke mit tollen Wanderrouten, flüssige Lava zum beobachten, wohnen in der Balihütte oder im luxuriösen B&B in dem Ort, der nach Kapitän James Cook benannt wurde.
Zur Zeit wohne ich als “Couchsurfer” bei einem pensionierten Mann in Hilo. Von hier aus sind allerhand verschiedene Tagesausflüge zu machen. Heute war ich im Vulkan-Nationalpark mit meinem Gastgeber. Gemäss meinem Gastgeber sollte die Wanderung etwa 2 Stunden sein und dem Krater eines Vulkans entlang gehen. Der Vulkan war zum letzten Mal um 1960 Aktiv und inzwischen gleicht der Krater einer unwirklichen Landschaft zwischen Schutthalde und Wüste. Das gehen auf dem erloschenen Lavasee war entsprechend bizarr und ein bisschen unheimlich… an zwei, drei Stellen konnten wir sogar Dampf aus den Rissen in der Oberfläche aufsteigen sehen. Die Kraterwände sind vom üppigen Regenwald längst in Beschlag genommen worden und sind entsprechend “bekleidet”. Die Wanderzeit betrug gute 90min und hatte mehr mit einem Spaziergang gemeinsam als mit einer Wanderung. Wie auch immer, ich habe es genossen, mich in der Natur auf nicht betoniertem Terrain zu bewegen und zu guter Letzt gaben uns die Wolken sogar noch den Blick auf den Mauna Loa Gipfel frei.
Dank der Vulkane und Regenwälder gibt es an der Ostküste auch Wasserfälle. Ja, die Amis sind ja tendenziell Sensationsgeil und loben Ihre Naturpärke in den Himmel etc. Und wie ich gestern am Ausgangspunkt für den Akaka Wasserfall ankam staunte ich nicht schlecht über den Touristenstrom… Gemäss Parkplatzwart würde die Überwindung der Distanz vom Parkplatz zum Wasserfall 15min einnehmen. Tja, der Weg zur Wasserfall-Anschau-Terasse hat einige Treppenstufen und ist mit bestem Beton befestigt und dauerte höchstens 5`. Tja, nichts mit wandern dachte ich mir… Dafür hat selbst bei mir der Anblick des Wasserfalls ein staunendes “wow” entlockt. Angeblich soll dieser 442 Fuss hoch sein, was knapp 135m entspricht. Fazit: Zwecks wandern muss man dort nicht hinfahren, doch der Wasserfall hat Sensationswert! Gefällt mir 🙂
Mein Plan für morgen ist die “erklimmung” des Kauna Mea. Und der höchste von den Vulkanen auf Big Island und seit tausenden Jahren nicht mehr aktiv. Überhalb des Meeresspiegel misst er um die 4200m -und schrumpft aufgrund seines Gewichtes jedes Jahr um ein paar Meter. Dies passiert, weil das Eigengewicht der Masse des erloschenen Vulkans die Gesteinsmassen am Grund auseinanderdrückt und dadurch immer tiefer sinkt. Gemäss Berechnungen soll dieser Vulkan mal über 1000m höher gewesen sein… Wie auch immer, auf rund 2000m.ü.M. gibt es dort eine Beobachtungsstation und dahin will ich morgen -natürlich mit dem Auto. Von dieser, ich nenn es jetzt Mittelstation, versuche ich dann per Anhalter auf den Gipfel zu kommen. Gemäss Literatur ist das hinauf fahren mit einem Allradgetriebenen Fahrzeug der einzige Weg, um auf den Gipfel zu kommen. Aber das glaub ich nicht. Es würde bestimmt Fusswege geben 😉 nun, Alpines bis Hochalpines Wandern traue ich mir nach Monaten auf Meereshöhe nun doch nicht zu und werde mich unvernünftig wie die Amis auf den Berg karren lassen.
Jetzt Bilder online in “USA” https://blog.elmeri.ch/usa/ Viel Spass allerseits beim lesen und anschauen.

Hey liebsti Bibe!!!
Danke Dir vielmal für Geburi Mail (scho bald nümme wahr;-) und die wunderkitsch-Aloha-Postcharte, wo üs die Wuche erreicht het.
I darf säge, bis üs geits gäbig: nachdäm mir afangs Februar ufem Moosseeli 5 Tag lang hei chönne schlöfle, si mir inzwüsche i dr glückliche Lag, dass mir drinne chöi bädele u schwümme! Mir hei halt nid so grossi Wälle, wie Du druffe am ritte bisch, aber üsi Änteli heis haut eifach gärn chli gmüetlich. Ig bi vou igläbt bi mine Froue im Gfängnis u mir gfallt die Büez.
D’Sarafina isch e Blueme, wo trotz allne pupertäre Stürm, immer wie schöner wird. Ab em Sumer geit sie de i d’Sek. I ha Fröid, dass sie die Hürde het gschafft.
Bi Dany-Love isch alles wie gehabt, täglech macht är siner km für uf Stans nid viel ga z’mache. Es schlaft ihm fasch chli z’Gsicht i, bi däm lahme Trott – u glich isches z’einzige wo är für sich im Momänt gseht. Jäh nu, mis wärs nid – Stans scho gar nid…
Wie hesches Du – darfsch no lang bliebe i däm Hauai oder muesch scho gli wieder zrugg cho? Bi froh, wes Dir guet geit u Du iz very änglisch chasch! Hesch Sörfe o glehrt?
Ig schicke Dir ä fette Muntsch u nes dicks Drücki, ha Di fest lieb.
Greez
Sime