{"id":8,"date":"2005-10-20T17:56:10","date_gmt":"2005-10-20T16:56:10","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.elmeri.ch\/?p=8"},"modified":"2013-03-16T14:44:22","modified_gmt":"2013-03-16T13:44:22","slug":"coiffeurbesuch-mit-ueberraschungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.elmeri.ch\/?p=8","title":{"rendered":"Coiffeurbesuch mit Ueberraschungen"},"content":{"rendered":"<p>Heute beginnt die 5. woche meines austausches. Manchmal habe ich den eindruck schon ewig hier zu sein. Gerne erzaehle ich euch ein paar &#8220;muesterli&#8221; aus der vergangenen woche.<\/p>\n<p>Auf der Orangenfarm (siehe Bericht vom 14.10.05)war am wochenende die hoelle los. die familie bietet fuehrungen durch den fruitgarden an und weil der gastvater hingerissen ist vom fotografieren und voegel beobachten erzaehlt er seinen besuchern im schulungsraum stundenlang von diesen wesen und zeigt mit stolz seine aufnahmen. Wenn da um die 90ig personen das unternehmen anschauen, ist die ganze familie beschaeftigt. Grossvater muss (mit mir) fuer die kueche gemuese sortieren und waschen. In der kueche steht grossmutter mit mind. einer tochter und kocht und kocht und kocht -fuer die ganze gruppe. Die kinder beschaeftigen sich alleine, mit spielen im dreck, irgendwelche loecher ausbuddeln um dann suesskartoffeln zu backen. Die gastmutter war stets besorgt, dass sonst alles rund laeuft.<\/p>\n<p>Ich habe in dieser familie exzellent gegessen -bis auf eine speise. Diese eine speise war &#8220;italian noodles&#8221; bei uns bekannt als spaghetti. Daher meine schlussfolgerung: am besten lassen die chinesen die finger vom kochen italienischer speisen (pizza schmeckt hier auch nicht), wie wir europaer kaum so gut chinesisch kochen koennen -die sogenannten chinesischen restaurants in der schweiz haben mehr mit einem europaeischen lokal gemeinsam, als mit traditionell chinesischem food.<\/p>\n<p>Gestern bin ich zu meiner neuen hostfamily gekommen. Hier bin ich bis kommenden montag untergebracht. Meine Gasteltern besitzen eine huehnerfarm. Wer mitglied beim (schweizer) tierschutz ist, liest diesen absatz bitte nicht zu ende! In den legebatterien von ca.30x40x40cm sind 2-3 Legehennen. Die ganze farm zaehlt stolze 10&#8217;000 huehner. Taeglich werden 80 kisten a 20kg Eier an die supermaerkte ausgeliefert! Noch fragen?!Unvorstellbar, wenn man es selber nie gesehen hat.<\/p>\n<p>In der Mittagspause war ich mit meiner &#8220;neuen&#8221; gastmutter beim coiffure. Die wollten mir doch tatsaechlich die Haare schneiden! Welche schande! Habe mir ernsthaft ueberlegt davon zu laufen&#8230; und dann die frage, ob ich dauerwellen habe?! hmm, wohl noch nie naturlocken in den haenden gehabt, was frau chinesische coiffeuse?! Item, die haare wurden mit einer rabiaten Kopfmassage gewaschen. Und dann sah ich ja aus?! Musste als erstes meine frisur in form bringen als wir zu hause waren.<\/p>\n<p>Nach der mittagspause gings dann wieder zurueck auf die farm, um kistenweise eier vom foerderband zu nehmen und diese in kisten legen. Uebrigens, hier gibt es keine eierkartons. Die eier liegen in einem ca.18cm hohen kunststoff-harass.<\/p>\n<p>Am naechsten montag werde ich eine region weiter gefrachtet. Dort bin ich &#8220;in den bergen&#8221; auf einer teefarm, wie man mir gesagt hat. Habe gelernt, dass ich mich nicht zu fest auf solche aussagen stuetzen sollte. Die Frau, die sich vergangene woche als hostmutter fuer diese woche bezeichnet hat, ist nun doch nicht meine hostmutter. Darum freu ich mich auch nicht zu frueh auf den Tee -vielleicht haben die da ja papayas oder pomelos?! Wie auch immer, im naechsten bericht werde ich erzaehlen wo ich gelandet bin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute beginnt die 5. woche meines austausches. Manchmal habe ich den eindruck schon ewig hier zu sein. Gerne erzaehle ich euch ein paar &#8220;muesterli&#8221; aus der vergangenen woche. 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