{"id":1491,"date":"2014-09-04T02:29:34","date_gmt":"2014-09-04T01:29:34","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.elmeri.ch\/?p=1491"},"modified":"2014-09-04T02:29:34","modified_gmt":"2014-09-04T01:29:34","slug":"subtropisches-new-york","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.elmeri.ch\/?p=1491","title":{"rendered":"Subtropisches New York"},"content":{"rendered":"<p>Als ich am Sonntag nach einer intensiven Woche Arbeiten und Wohnung aufr\u00c3\u00a4umen ziemlich geschafft am Gate des Genfer Flughafens auf das Einsteigen wartete, habe ich in der Wettervorhersage gesehen, dass in New York Temperaturen um die 30 Grad Celsius herrschen. Vor lauter nassem und kaltem Schweizer-Sommer habe ich vergessen, dass es nicht \u00c3\u00bcberall auf der Welt solch ein Wetter sein muss. Zugegeben; innerlich hatte ich ordentlich geflucht und mich getadelt, weil ich ausser meinen Trekkingturnschuhen keine grossstadttauglichen Sch\u00c3\u00b6nwetterschuhe eingepackt hatte. Ferner sind auch s\u00c3\u00a4mtliche kurze Hosen in den &#8220;\u00c3\u0153berwinterungsschrank&#8221; gewandert am letzten Freitag.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.elmeri.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/IMG_2247-1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.elmeri.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/IMG_2247-1.jpg\" alt=\"IMG_2247-1.JPG\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Inzwischen bin ich drei Tage in dieser gigantischen, heissen Metropole. Keine Sekunde habe ich seit meiner Ankunft am Sonntag Nachmittag \u00c3\u00bcber das supersch\u00c3\u00b6ne Wetter geflucht. Ich geniesse es sehr, diese Stadt ohne Regen und K\u00c3\u00a4lte zu erleben (so war es n\u00c3\u00a4mlich im Mai letztes Jahr). Ich gehe stundenlang zu Fuss durch menschen\u00c3\u00bcberf\u00c3\u00bcllte Strassen, lege mich in einem der unz\u00c3\u00a4hligen Parks in die Sonne und k\u00c3\u00bchle mich in einem klimatisierten Caf\u00c3\u00a9 bei einem Eiskaffee -oder Tee ab. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.elmeri.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/IMG_2321.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.elmeri.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/IMG_2321.jpg\" alt=\"IMG_2321.JPG\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Gesten Abend ging ich etwa eine Dreiviertelstunde einer stark befahrenen Strasse in Brooklyn entlang. Gerne wollte ich ans Ufer des East Rivers gehen und dort am Wasser flanieren. Die Strecke dahin zeigte einige unsch\u00c3\u00b6ne Seiten der Stadt. Verlassene Pl\u00c3\u00a4tze, verlotterte Container und irgendwelche Dinge, die durch ihr herumliegen -\/stehen unkenntlich geworden sind. Es gab ausser ein paar Joggern keine Menschen ausserhalb fahrbarer Unters\u00c3\u00a4tze. Ich dachte mir, dass ich bald umkehren m\u00c3\u00bcsse, weil ich nicht im dunkeln diesen Weg zur\u00c3\u00bcck gehen will. Irgendwann wurde die Gegend wieder etwas freundlicher, viele j\u00c3\u00bcdische Kinder spielten auf den Trottoirs und kurvten mit ihren Velos wild die Strasse auf und ab. Ich fand mich an der F\u00c3\u00a4hranlegestelle von South Williamsburg wieder. Wo ich kurzerhand ein Ticket kaufte und mit der F\u00c3\u00a4hre etwa drei Minuten Flussabw\u00c3\u00a4rts zur Brooklyn Bridge fuhr.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.elmeri.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/IMG_2279.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.elmeri.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/IMG_2279.jpg\" alt=\"IMG_2279.JPG\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.elmeri.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/IMG_2295-0.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.elmeri.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/IMG_2295-0.jpg\" alt=\"IMG_2295-0.JPG\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.elmeri.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/IMG_2284.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.elmeri.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/IMG_2284.jpg\" alt=\"IMG_2284.JPG\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>An der Waterfront war ich dann wieder in bester Gesellschaft mit anderen Touristen, welche sich gegenseitig vor der Skyline Manhattans in der D\u00c3\u00a4mmerung ablichteten. Unz\u00c3\u00a4hlige Jogger rannten durch die Menschenmenge und alle paar Minuten h\u00c3\u00bcpfte ein reiferer Herr mit fetten Kopfh\u00c3\u00b6rern auf den Ohren halb joggend, halb tanzend durch die Menge und hat was weiss ich vorgef\u00c3\u00bchrt. Ich sch\u00c3\u00a4tze er geh\u00c3\u00b6rt zu dem Typ Mensch, der vor allen Dingen Aufmerksamkeit braucht bei dem was er tut. Der Unterhaltungswert war hoch und ich habe mich am\u00c3\u00bcsiert ihn zu beobachten und ebenso die Touristen, die ihn auch beobachteten und tuschelten, sobald er mit seinem neonorgangen Outfit wieder angesprungen kam. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.elmeri.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/IMG_2297.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.elmeri.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/IMG_2297.jpg\" alt=\"IMG_2297.JPG\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nun bleibt mir noch der morgige Tag, New York in seiner einzigartigen Stimmung zu geniessen -hier soll der Sommer \u00c3\u00a4hnlich Kalt und Feucht gewesen sein wie in der Schweiz. Ich habe noch einiges zu organisieren betreffend meiner Weiterreise nach Canada.<br \/>\nAm fr\u00c3\u00bchen Freitagmorgen geht n\u00c3\u00a4mlich mein Zug nach Montr\u00c3\u00a9al.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als ich am Sonntag nach einer intensiven Woche Arbeiten und Wohnung aufr\u00c3\u00a4umen ziemlich geschafft am Gate des Genfer Flughafens auf das Einsteigen wartete, habe ich in der Wettervorhersage gesehen, dass in New York Temperaturen um die 30 Grad Celsius herrschen. 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