Aloha aus Down Under

Hey guy’s

…sorry, ich hab euch ganz schoen lange auf einen neuen Blog warten lassen. Die Zeit vergeht wie im Flug, ich geniesse das sommerlich, sonnige Wetter in Australien und hab nebenbei schon zwei Vorstellungstermine an Schweizer Spitaelern.

Nach rund zwei Wochen Melbourne und Mornington Peninsula hab ich es geschafft, einer Tour auf der Great Ocean Road beizuwohnen. Der Tag war lange und wir haben viel gesehen. Von der populaersten australischen Surferbeach (Bells Beach) haben wir waehrend eines kurzen Kaffeehaltes einen Eindruck erhalten -visuell. Waehrend der Weiterfahrt richtung Highlight des Tages (zwoelf Apostel und London Bridge) war uns die Moeglichkeit gegeben, wilde Koalas auf den Eukalyptusbaeumen essend und vor allem schlafend zu beobachten. Habt Ihr gewusst, dass Koalas 20 Stunden am Tag schlafen?! Da sie sich ja ausschliesslich von Eukalyptus ernaehren haben sie dementsprechend viele Toxine zu verarbeiten -und diese verarbeiten sie im Schlaf.

Die Herbstsonne stand schon tief, als wir endlich die zwoelf Apostel erreichten. Ihr graziles Aussehen hat mich sehr beeindruckt. Ich mag diese Felsen, die aus dem Wasser ragen, es fallen mir grad nicht die richtigen Worte ein – ‘Georgeus’-fuer diejenigen die Englisch koennen- ist sehr treffend fuer den Eindruck, den ich von diesen Felsen haben . Die halbwegs eingestuerzte London-Bridge haben wir auch gesehen, bevors auf die lange Heimfahrt nach Melbourne ging. Habt ihr gewusst, dass von der London-Bridge (aus dem selben Felsenmaterial wie die 12 Apostel) 1990 einen Teil abgebrochen und ins Meer gekracht ist?! Ich auch nicht. Auf jeden fall waren zwei Menschen auf der Bruecke zu diesem Zeipunkt -gluecklicherweise auf jenem der noch intakt ist. Als sie dann per Funk einen Helikopter avisierten, um aufs Festland zurueck zu koennen, glaubten alle, sie scherzen. Nach stundenlangem warten wurden sie letztendlich doch noch mit dem Helikopter geborgen.

Am 5.April nahm ich den Nachtbus nach Sydney. Eine nicht so tolle Busreise… nach 12 Stunden Aufenthalt in Sydney fuhr ich auch die folgende Nacht in einem dieser Touristenbusse. Dieser war zum Glueck nicht so voll und so hatte ich immerhin zwei Sitze fuer mich und schlief relativ viel. Dennoch muede und ‘geraedert’ bin ich am Vormittag in Byron Bay angekommen. Ein sehr alternativ angehauchter Ort mit wunderschoener Beach, Leuchtturm, Bodyboards und gratis Velos vom Guesthouse. Da ging ziemlich die Post ab! Habe in meinem Zimmer tolle Maedchen gehabt und mit denen maechtig viel Spass. Mein Tagesprogramm startete ich mit einer Stunde Schwimmen im 50m Becken. Das anschliessende Fruehstueck war jeweils ein grosser Genuss. Mal gings zum shoppen, mal zum Velo fahren, meistens aber an die Beach. Mit dem Bodyboard vom Guesthouse, hab ich mich darin geuebt, mit dem Wasser an den Strand zu gleiten… super cooles gefuehl, wenn die Welle einen traegt und ploetzlich liegt man da im Sand -sozusagen im trockenen. In Byron Bay wurde ueber Ostern das beruehmte Blues Festival ausgetragen. Der Ort war voller Musik! Didgeridoo-Klaenge, Gitarren, Trommeln und Gesaenge erfuellten die Luft. Bis spaet in der Nacht konnte man sich auf der Strasse verweilen mit tanzen, plaudern und singen.

Am Ostersamstag musste ich dann weiter -sonst waer ich wohl in Byron haengen geblieben- der Ort am oestlichsten Punkt des Australischen Festlandes fasziniert mich. Weiter gings nach Brisbane. Dort hab ich bei einem japanischen Freund gewohnt, den ich auf meiner Reise in Thailand/Laos kennen gelernt habe. Gemeinsam haben wir ein Konzert der Islaendischen Band ‘Sigur ros’ besucht, auf der Faehre auf dem Brissie River eine Sightseeingtour gemacht und da dieser Freund kein “richtiges” Zimmer hat in seiner WG, habe ich in der Garage geschlafen -er auf dem Stubenboden. Habe auf meiner Reise doch schon in verschiedensten Raeumen uebernachtet… und die Garage war weitaus nicht die schlimmste Erfahrung 🙂

Heute bin ich hier in Harvey Bay angekommen, dem Ausgangspunkt fuer die beruehmten Fraser Island Touren. Morgen gehts dann los, 8-11 Personen mit einem Allrad-Jeep ohne ortskundigen Fuehrer koennen wir die Insel waehrend drei Tagen erkunden und entdecken. Mit mir kommt eine Schottin, habe mit ihr im selben Zimmer in Byron Bay gewohnt. Sie hat ganz schoen einen drauf! Das wird bestimmt lustig auf der Insel…

Ob ich euch noch einen Bericht aus Australien schreibe, weiss ich jetzt nicht… Nach Fraser Island steht Noosa auf dem Programm. Drei Tage Strand, Sonne und waerme. In zehn Tagen flieg ich nach Sydney, wo ich Ichiro (aus Brisbane) nochmals treffe und Celine -sie war auf dem selben Boot von Laos nach Thailand. Gemeinsam machen wir eine Campingtour rund um Sydney. Ob wir in die Blue Mountains fahren?! Ich weiss es nicht, eins ist sicher, mit Celine haben wir ein Ortskundiges ‘Reisegspaendli’.

Auf bald und see ya there… Susan

P.S. Sorry, fuer diejenigen, die auf Fotos warten… ich habe es in die Wege geleitet, dass meine Schweizer-Kumpels ein paar Bilder ins Album tun -die Bilder sind eben schon in Europa.

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